Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Burnout sind weit verbreitet und betreffen zunehmend auch den Arbeitsalltag in unterschiedlichsten Branchen. Viele Menschen fühlen sich jedoch unsicher im Umgang mit Betroffenen – sei es aus Angst, etwas Falsches zu sagen, oder aus mangelndem Wissen über die Hintergründe.
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden einen verständlichen Überblick über häufige psychische Störungsbilder, deren Symptome und mögliche Auswirkungen auf Verhalten und Kommunikation. Dabei geht es nicht um Diagnosestellung, sondern um ein grundlegendes Verständnis, das im Alltag Orientierung bietet.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der praktischen Handlungskompetenz: Wie spreche ich Auffälligkeiten wertschätzend an? Wie gehe ich mit schwierigen Situationen um? Wo liegen meine eigenen Grenzen, und wann ist es wichtig, professionelle Hilfe hinzuzuziehen?
Darüber hinaus reflektieren die Teilnehmenden ihre eigene Haltung gegenüber psychischen Erkrankungen und lernen, Unsicherheiten abzubauen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen wird der Transfer in den Berufsalltag erleichtert.
Ziel des Workshops ist es, Sicherheit im Umgang mit psychisch belasteten Menschen zu gewinnen, Missverständnisse zu reduzieren und eine respektvolle, unterstützende Zusammenarbeit zu fördern – ohne dabei die eigene Rolle und Belastungsgrenzen aus dem Blick zu verlieren.