Die themenzentrierte Gruppe bietet Patient:innen einen geschützten Rahmen, um eigene Anliegen, Probleme oder Fragestellungen ohne feste inhaltliche Vorgaben einzubringen. Die Inhalte orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmenden. Häufige Themen sind Umgang mit Belastungen im Beruf oder Studium, zwischenmenschliche Konflikte, Beziehungsfragen, Stressbewältigung, Strukturierung des Alltags, Umgang mit Symptomen im täglichen Leben sowie Strategien zur Stabilisierung und Rückfallprophylaxe. Die Gruppe wird von der Therapeutin moderiert, die dabei primär eine strukturierende und unterstützende Rolle einnimmt. Im Vordergrund steht jedoch der Austausch zwischen den Patient:innen. Durch das Teilen von Erfahrungen, gegenseitige Rückmeldungen und Hilfestellungen entsteht ein gemeinsamer Lernprozess. Die Teilnehmenden erleben, dass sie mit ihren Schwierigkeiten, Ängsten und Sorgen nicht allein sind. Gleichzeitig wird die Selbstwirksamkeit gestärkt, indem sie sich aktiv einbringen, andere unterstützen und eigene Kompetenzen im Umgang mit belastenden Situationen entwickeln.